Die Aufbahrung im Sarg

Direkter Kontakt zum Begreifen und Akzeptieren des Abschieds

Eine Aufbahrung des offenen (oder auch geschlossenen) Sarges für einen persönlichen Abschied ist im Julius Grieneisen Haus ohne Probleme möglich – genauso auch bei Ihnen zu Hause. Die Abschiednahme und Trauerfeier sind ein wichtiger Aspekt der Trauerarbeit. Entscheidend ist, dass eine solche Abschiednahme wie bei uns in einem angenehmen, ruhigen Umfeld ohne jeglichen Zeitdruck stattfindet.

Ein direkter Kontakt zum Verstorbenen kann sehr wichtig sein, um den Tod im wahrsten Sinne zu begreifen. Vielen Angehörigen hilft es auch, den geliebten Menschen nach einer langen Krankheit mit einem friedlichen Gesichtsausdruck zu sehen. Das Gesicht ist dann nicht mehr schmerzverzerrt oder ängstlich, sondern strahlt Ruhe und Entspannung aus und gibt das weiter an die Hinterbliebenen. Selbst nach einem Unfall ist es oft machbar, dass mit thanatopraktischen Maßnahmen der Verstorbene wieder hergestellt werden kann. Die Thanatopraxie beinhaltet alle Tätigkeiten, damit eine hygienische und ästhetische Aufbahrung möglich wird und wurde schon bei den Pharaonen in Ägypten durchgeführt.

Aufbahrung
Der direkte Abschied für das
"Begreifen" des Verlusts

Früher war es in Deutschland üblich, dass das verstorbene Familienmitglied zu Hause aufgebahrt wurde, alle Nachbarn und Freunde kamen, um sich zu verabschieden. In vielen Ländern auf der Welt ist das immer noch Gang und Gebe und auch bei uns sollte man wieder dazu übergehen, da es bei der Trauerbewältigung unterstützt und das Tabuthema Tod wieder mehr in unsere Gesellschaft integrieren würde.

Wie sollen Sie den Verlust sonst verarbeiten und akzeptieren, wenn der Opa bei seinem Tod vom Pflegeheim ins Krankenhaus und dann auf den Friedhof und in die Erde kommt, ohne, dass Sie sich persönlich und greifbar vom endgültigen Fortgehen überzeugen konnten?


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