Die Geschichte von Grieneisen Bestattungen

Seit 1830 ist Grieneisen Ihr Berliner Traditionsbestatter

Die Geschichte des Berliner Bestattungsdienstleisters Grieneisen Bestattungen beginnt im Jahr 1830 und seitdem wurden viele Erfahrungen im Bereich Bestattungen gesammelt, auf welche die Mitarbeiter zurückgreifen können, um allen Menschen eine würdevolle Bestattung zu ermöglichen.

Innerhalb der letzten zwei Jahrhunderte haben auch wir viele Prominente, nicht nur im Berliner Raum bekannt, beigesetzt.

Ein Auszug aus der Unternehmensgeschichte von Grieneisen

1830 Gründung des Unternehmens GRIENEISEN als Sargtischlerei durch den Tischlermeister Friedrich Julius Grieneisen.
1869 KutscheMit dem Inkrafttreten der Preußischen Gewerbeordnung wird das Amt des "Königlichen Leichen- Commissarius" durch die Preußische Reichsgewerbeordnung abgeschafft. Es entsteht ein freier, nicht konzessionspflichtiger Gewerbezweig, der unternehmerisch genutzt wird. GRIENEISEN liefert nicht mehr nur Särge und Wäsche, sondern erwirbt Pferd und Wagen und wird Bestattungsunternehmer.
1885 Sohn Adolf und Enkel Julius führen nach dem Tod des Firmengründers das Geschäft weiter. In den folgenden Jahren werden die ersten Bestattungen für das Haus Hohenzollern durchgeführt.
1902 Übernahme der Firma durch die Gebrüder Andreas und Johannes Bolle, Söhne des Meiereibesitzers Kommerzienrat Carl Bolle ("Bimmel-Bolle"), Inhaber der stadtbekannten Meierei.
1907 GRIENEISEN ist das größte und renommierteste Bestattungsunternehmen Berlins und verfügt bereits damals über 12 Filialen im Berliner Stadtgebiet. Das neue, erweiterte Geschäfthaus in der Potsdamer Straße wird eröffnet.
1911 Einweihung der modernsten Fabrikationsstätte für Särge in Berlin. In Berlin-Schöneberg, in der Belziger Straße, entsteht ein Wohn-, Geschäfts- und Fabrikgebäude mit neuzeitlichem Maschinenpark.
1914 Einführung des Automobils im Fuhrpark.
Automobil
1919 bis 1933 Auch während der Weimarer Republik werden zahlreiche Repräsentanten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft durch GRIENEISEN beigesetzt.
1934 bis 1938 Umbau aller Geschäftsstellen in Berlin durch den bekannten Architekten Egon Eiermann (u.a. Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche Berlin, 1957-63). Es entsteht eine einheitliche Fassadengestaltung und das damalige Grieneisenlogo, der dreiarmige Leuchter mit Schriftzug und Jahreszahl, wird entwickelt. Auch die Innenausstattung aller Filialen wird einheitlich nach Vorgaben von Egon Eiermann gestaltet. Es entsteht ein modernes Unternehmen.
1938 GRIENEISEN betreibt aktive Außenwerbung im gesamten Stadtbereich an Bushaltestellen und U-Bahnen sowie an öffentlichen Gebäuden. Moderne Formen der Werbung über die zu diesem Zeitpunkt existierenden Kommunikationsmittel werden genutzt.
1945 Aufbau der größtenteils durch den Krieg zerstörten Ladengeschäfte.
1954 Mit 15 Geschäftsstellen knüpft das Unternehmen wieder in etwa an das Niveau des geschäftlichen Umfangs der Vorkriegszeit an. Die Filialen werden grundlegend umgestaltet, Ausstellungssärge aus den Schaufenstern genommen. Den Empfindungen der Bevölkerung, die durch die Kriegs – und Nachkriegszeit permanent mit dem Tod konfrontiert war, wird damit Rechnung getragen.
1960 Verkauf des Bestattungsinstituts an die GLOBAL Handels- und Verwaltungs- GmbH. Die GLOBAL wird in diesem Jahr zusammen mit der IDEAL Lebensversicherung a. G. gegründet. Die IDEAL ihrerseits ist seit 1925 mit der gemeinnützigen Bestattungsgesellschaft mbH verbunden (die "Gemeinnützige Bestattungs-Gesellschaft", GBG, wurde am 11.3.1925 als eine GmbH gegründet. Sie entstand aus dem im Jahre 1913 gegründeten Versicherungsverein "Volksfeuer-Bestattung V. V .a. G." und war bis 1929 eine rechtlich unselbständige Abteilung dieses Unternehmens).

GRIENEISEN beschäftigt zu dieser Zeit 150 Mitarbeiter in 16 Filialen in den West-Sektoren Berlins. Gleichzeitig entwickelt Egon Eiermann innovative Särge z. B. für Flugzeugüberführungen.
1978 Eröffnung der ersten GRIENEISEN - Geschäftsstelle in München.
1982 Die seit 1960 mit GRIENEISEN verbundene GBG Bestattungsgesellschaft mbH ist eines der führenden Dienstleistungsunternehmen der Bestattungsbranche in Deutschland.
1989 In Berlin werden zu diesem Zeitpunkt 25 Filialen betrieben. Nach der Wende beginnt die Ausweitung des Geschäftsbetriebs auf die Ostberliner Bezirke.
1991 GRIENEISEN erhält vom Haus Hohenzollern den Auftrag, die Preußenkönige nach Sanssouci, Potsdam, zurück zu überführen.
1998 Zum 1.1.1998 fusionierte die GBG/GRIENEISEN- Gruppe und die Unternehmensgruppe AHORN, die inklusive der verbundenen Firmen vor allem im süddeutschen Raum sowie in Mittel- und Norddeutschland tätig ist, zur AHORN-GRIENEISEN AG. Durch Vertretung von 168 Geschäftsstellen in 76 Städten und aufgrund der jährlich durchgeführten Bestattungen ist AHORN- GRIENEISEN Marktführer in Deutschland.
2000 "Doppelter Geburtstag": Das Unternehmen GRIENEISEN- Bestattungen feiert sein 170-jähriges Bestehen. Ferner feiert die GBG Bestattungsgesellschaft ihr 75-jähriges Bestehen. Auf dem traditionellen Hoffest wird die umfangreichste Urnensammlung präsentiert, die in Deutschland je zu sehen war (241 Schmuckurnen!).

GRIENEISEN übernimmt die Patenschaft für das Mausoleum der Familie Carl Bolle auf dem St. Matthäus Friedhof in Berlin-Schöneberg.
2003 Umzug der Zentrale nach Berlin-Charlottenburg, Stadtteil Westend, ins neue "Haus der Begegnung" am Fürstenbrunner Weg 10/12.
2004 Am 16. Januar 2004 wird die neue Zentrale der Ahorn-Grieneisen AG in Berlin-Charlottenburg feierlich eröffnet.
2005 Mit der „Engelkampagne“ sorgt Grieneisen für einigen Wirbel. Die Plakate machen berlinweit auf das Thema Bestattungsvorsorge und Absicherung aufmerksam.
2008 Die Ahorn-Grieneisen AG wird zur Ahorn AG. Zudem wird die Grieneisen GBG Bestattungen GmbH gegründet, Grieneisen Bestattungen wird als Marke in dieser GmbH explizit weitergeführt.
2009 Die Grieneisen Bestattungen eröffnet in Berlin mehrere neue Filialen, u. A. auch in der Bahnhofstraße 19 in Berlin Lichtenrade, in der Berliner Str. 95 in Berlin Tegel und die neue Hauptstadtdepedance am Kurfürstendamm 124 in Berlin-Halensee.
2010 Grieneisen Bestattungen wird 180 Jahre und schaltet einen gefühlvollen Radiospot mit eigens komponierter Andachtsmelodie auf diversen Berliner Radiosendern. Zudem wird ein eigenes Erinnerungsportal auf www.erinnerung.grieneisen.de entwickelt, welches der heutigen Mobilität Rechnung trägt.
2013 Zu Ehren des Gründers des Berliner Bestattungsunternehmens wird der Berliner Standort seit 2013 Julius Grieneisen Haus genannt.

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