Welche Schritte helfen dabei, die Trauer zu bewältigen?

Halt finden im Trauercafé der Berliner Filialen

Um dem Strudel negativer Empfindungen wie Angst, Wut und Aggression nach einem Trauerfall zu begegnen, hilft es oft, sich mit anderen Menschen auszutauschen, die einen geliebten Menschen verloren haben. Es verändert sich mit einem Schlag so viel, man fühlt sich allein und fragt sich, wie das eigene Leben weitergehen soll. Der Abschied scheint unmöglich.

Strudel
Der Strudel der Gefühle

Wir haben täglich mit Berlinern zu tun, denen es genauso geht wie Ihnen. Daher haben wir ein Trauercafé initiiert, in dem ein ausgebildeter Mitarbeiter alle Anwesenden bei ihrer Reise ins neu geordnete Leben begleitet.

Sollten die Termine des Trauercafés Ihnen nicht zusagen, kontaktieren Sie uns und wir finden eine Lösung – entweder an einem anderen Tag oder ggf. eine Einzeltrauerbegleitung.


Trauerkultur und Bestattungskultur brauchen Rituale

Rituale, wesentlicher Bestandteil der Bestattungskulturen auf der Welt, haben trotz regionaler Eigenarten eines gemeinsam: Sie leisten Hilfe bei der Bewältigung der Emotionen, die ein Trauerfall auslöst – Trauer, Verzweiflung, Einsamkeit ... Man löst sich mit einem winzigen Schritt vom Verstorbenen, indem man Abschiedsgeschenke in den Sarg oder das Grab gibt. Gleichzeitig hat man das Gefühl, dass der Verstorbene etwas Vertrautes mitbekommt. Das können Erinnerungsstücke wie Fotos oder Tagebücher sein, aber auch symbolische Gegenstände wie getrocknete Blüten des Hochzeitsstraußes oder eine Muschel aus dem letzten Urlaub.

Trauerkultur braucht Rituale
Der Einsamkeit begegnen

Blumen sind in unserer Tradition untrennbar mit besonderen Anlässen verbunden, eine Trauerfeier oder ein Friedhof ohne Blumen wären undenkbar. Der Bezug zwischen Essen und Tod besteht in der deutschen Tradition nur in Form des Leichenschmauses. In unserem Julius Grieneisen Haus bieten wir die Möglichkeit, die Trauerfeier und Bewirtung ganz nach Ihren Wünschen zu gestalten. Früher war Trauerschmuck üblich. Witwen steckten sich den Ring ihres verstorbenen Mannes an den Finger, um so ihren Witwenstatus auch ihrer Umgebung kundzutun. Momentan lebt der Trauerknopf wieder als Erinnerungsstück auf. Fragen Sie uns.

Musik hat in allen Trauerkulturen der Welt ihren festen Platz. Gemeinhin sagt man wo Sprache aufhört, fängt die Musik an. So ist es eine schöne Geste bei der Trauerfeier die Lieblingsmusik des Verstorbenen zu spielen. Dabei sollte man keine Angst haben, pietätlos zu sein, wenn Rockmusik oder Punk statt Orgelmusik oder einer Geige erklingt. Man hat sich zu Ehren des Verstorbenen eingefunden und sollte deshalb seiner Persönlichkeit gerecht werden und da ist die Lieblingsmusik ein einfaches, aber bedeutendes Element.

Es gibt verschiedene Arten, Menschen vom Tod in Kenntnis zu setzen. Lesen Sie mehr zu diesem Thema auf der Seite Trauerdruck.