Informationen zum Coronavirus – Auswirkungen auf Trauerfeiern und Gesprächstermine

Symbolbild Corona-Virus

Wir sind weiterhin 24 h am Tag für Sie da und unter unserer Telefonnummer erreichbar.

Liebe Trauernde, liebe Anteilnehmende,

durch die zunehmende Ausbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) ergeben sich auch für Menschen, die einen Trauerfall haben, einige Einschränkungen.
Im Folgenden möchten wir Ihnen wichtige Informationen an die Hand geben, inwieweit sich dies auf Bestattungen, Trauerfeiern und Beratungsgespräche auswirkt.

Wir sind – wie gewohnt – täglich 24 Stunden für Sie erreichbar.

Sie können gewiss sein, dass wir trotz der aktuellen Einschränkungen im öffentlichen und sozialen Raum, Verstorbene überführen und angemessen versorgen. Auch werden wir im Rahmen der Vorgaben Abschiednahmen und Trauerfeiern durchführen.  

Zur aktuellen Lage

Wie Sie sicherlich aus Behörden- und Medienmeldungen wissen, breitet sich das Coronavirus sehr schnell aus. Die von ihm ausgelöste Krankheit COVID-19 ist besonders für vorerkrankte und ältere Menschen gefährlich. Von daher wurden Vorsichtsmaßnahmen beschlossen, die je nach Bundesland und Kommune unterschiedlich umgesetzt werden.

Seit dem 23. März 2020 gelten deutschlandweit Kontaktbeschränkungen, die am 6. Mai angepasst wurden. So ist u. a. der Aufenthalt im öffentlichen Raum „[…] nicht nur alleine, mit den Angehörigen des eigenen Hausstandes oder einer weiteren Person sondern auch mit den Personen eines weiteren Hausstandes gestattet. […] Alle Geschäfte können unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen wieder öffnen. Dabei ist wichtig, dass eine maximale Personenzahl (Kunden und Personal) bezogen auf die Verkaufsfläche vorgegeben wird, die einerseits der Reduzierung der Ansteckungsgefahr in den Geschäften durch Sicherstellung von Abständen dient, aber auch darauf abzielt, den Publikumsverkehr im öffentlichen Raum und im ÖPNV insgesamt zu begrenzen.“ Die verordneten Maßnahmen gelten vorerst bis zum 5. Juni 2020. 
Nachdem die Bundesregierung das Tragen von Nasen- und Mundmasken empfohlen hatte, haben es inzwischen sämtliche Bundesländer zur Pflicht gemacht, z. B. bei der Nutzung des ÖPNV sowie beim Aufenthalt in Ladenlokalen. Die Pflicht gilt fast überall ab dem 27. April. Von Land zu Land gibt es bei der Ausgestaltung der Maskenpflicht unterschiedliche Vorgaben.

Welche Auswirkungen hat das auf Trauerfeiern?

Es ist wichtig, die aktuellen Vorgaben örtlicher Behörden, Friedhöfe und Institutionen zu beachten. Die Regelungen können sich innerhalb kürzester Zeit verändern. Momentan können wir zusammenfassen:

An einigen Orten dürfen Trauerfeiern nur in kleinem Kreis stattfinden, etwa mit den engsten Angehörigen. Anderenorts sind mehr Trauergäste gestattet, wobei die Kontaktdaten der Gäste erfasst werden müssen. Einige Kommunen lassen auch schon wieder eine höhere Teilnehmerzahl zu. Immer unter der Maßgabe, dass der Mindestabstand und die Hygieneregeln eingehalten werden können.

Viele  Friedhöfe haben ihre Feierhallen/Aussegnungshallen/Friedhofskapellen noch geschlossen und Trauerfeiern ins Freie verlegt. Einige Regionen und Friedhofsträger öffnen die Feierhallen langsam wieder, unter Einhaltung strenger Schutzmaßnahmen.

Zum Schutz aller Anwesenden müssen wir unsere Verhaltensweisen während der Trauerfeier anpassen:

  • Kein Händeschütteln, keine Umarmungen
  • Abstand zu anderen Menschen halten (mind. 1,5 Meter)
  • Beim Husten und Niesen von anderen wegdrehen, Mund und Nase mit der Ellenbeuge abdecken
  • Hände gründlich waschen oder desinfizieren
  • Teilweise ist das Auslegen von Kondolenzlisten untersagt, um zu vermeiden, dass mehrere Personen den gleichen Stift berühren.

In den meisten Fällen ist es möglich, Bestattungen und Trauerfeiern gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt durchzuführen bzw. eine größere Trauerfeier nachzuholen.
Das von Ihnen beauftragte Bestattungsinstitut wird Sie über die momentan geltenden Regelungen informieren und gemeinsam mit Ihnen gute Wege suchen.
Zum Schutz vor Ansteckungen sind Abschiednahmen von mit dem Coronavirus infizierten Verstorbenen am offenen oder geschlossenen Sarg nicht gestattet.

Was ist bei Beratungsgesprächen zu beachten?

Um Sie und unsere Mitarbeitenden bestmöglich zu schützen, führen wir Beratungsgespräche gern auch telefonisch.

Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir zum persönlichen Beratungstermin aufgrund der verordneten Kontaktbeschränkungen und Mindestabstände leider nur so viele Personen in unseren Filialen empfangen können, wie es die Größe der Räumlichkeiten zulässt. Sollten Sie jedoch Krankheitssymptome aufweisen oder Kontakt zu betroffenen Personen gehabt haben, bitten wir Sie nicht in die Filiale zu kommen. Das Gespräch können wir über das Telefon führen.

Es ist möglich, dass wir vorübergehend unsere Öffnungszeiten der aktuellen Situation anpassen müssen. Daher bitten wir Sie, telefonisch einen Termin zu vereinbaren.
Wir möchten auch darauf hinweisen, dass wir aus hygienischen Gründen derzeit kein Bargeld entgegennehmen.

Wenn Sie ein Beratungsgespräch zur Bestattungsvorsorge wünschen, führen wir dies gern auch telefonisch. Wenn Sie möchten, nutzen Sie zunächst unser Online-Angebot zur Erstellung einer Bestattungsverfügung. Diese Verfügung können Sie später gern in einem persönlichen Beratungsgespräch weiter konkretisieren.  

Wir wünschen Ihnen in dieser besonderen Zeit viel Kraft und dass Sie gesund bleiben.

Weitere Informationen zur aktuellen Lage und zum Coronavirus finden Sie u. a. auf offiziellen Webseiten wie:

Kultur der Bestattung